Der Aberglaube

Das planbare Missgeschick.

Heute ist Freitag der 13. und damit Feiertag für alle abergläubigen Menschen. Für mich Grund genug Details meines Tagesablaufs mal genauer zu beleuchten.

Fangen wir damit an, dass bei mir auf Arbeit derzeit Bauarbeiten stattfinden. Das ist deshalb erwähnenswert, weil eigentlich in jedem Gang eine Leiter steht, die man irgendwie „durchqueren“ muss, um ins Büro zu kommen. Aberglaube Nr. 1: Ich fordere das Schicksal heraus, weil ich unter einer aufgestellten Leiter durchgehe.

Die Unglückszeichen beginnen aber eigentlich schon davor in den eigenen vier Wänden. Schließlich rennen hier zwei Kater umher. Einer schwarz wie die Nacht und auch wenn ich noch nie so genau darauf geachte habe, ich bin fast sicher, dass er schon ein paar mal von links nach rechts an mir vorbeigelaufen ist. Bestimmt auch heute morgen… Aberglaube Nr. 2: Eine schwarze Katze, die von links nach rechts läuft, ist ein schlechtes Omen.

Außerdem sei noch ergänzt, dass ich besagten Gang auf Arbeit nur per Fahrstuhl erreiche, in dem der Spiegel kaputt ist. Aberglaube Nr. 3: Der zerbrochene Spiegel bringt sieben Jahre Pech.

Zusammengefasst: Allein mein täglicher Weg zur Arbeit enthält mindestens 3 Unglückszeichen.

aberglaube

Wenn ich an so einen Kram glauben würde, denke ich, dass man konsequent sein muss und entsprechende Gegenmaßnahmen für sein Glück einleiten sollte.

Es mag noch einfach sein Glas zu zerschlagen, weil Scherben Glück bringen. Wenn es aber daran geht, dass man auf seinem Weg zur Arbeit ein vierblättriges Kleeblatt finden muss, fürchte ich, komme ich nie mehr pünktlich zur Arbeit.

Insgesamt muss ich festhalten, dass mir Aberglaube gepflegt egal ist.

Blöd ist nur, wenn man am Freitag dem 13. auf dem Weg zur Arbeit von der Polizei (wegen nichts) rausgewunken wird (kostet eben Zeit).
Einem der letzte Parkplatz vor der Nase weggeschnappt wird (wäre ich nur 10 Minuten eher da gewesen… Danke nochmals liebe Polizei :P).
Und als Krönung: Die Erinnerung an das heutige Geschäftsmeeting dann kommt, wenn man sich im zerbrochenen Spiegel sieht und bemerkt, dass man das  T-Shirt mit der Aufschrift „Ich möchte einmal mit Profis arbeiten“ im Halbschlaf aus dem Schrank gegriffen hat. Es wird ein guter Tag…

DailyBadLuck

blöder Aberglaube

Habe die Ehre
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7 Gedanken zu “Der Aberglaube

  1. Hihi! Super Outfit Wahl! Da werden dann in dem meeting entweder alle doof grinsen (humorvolle Leute) oder finster drein schauen und möglichst auffällig Beschwerde Mails an deinen Chef und HR schicken (seriöse Anzugträger eher ohne Humor)
    Du bist hoffentlich eh schon am erwünschten Karrierezenit angekommen, oder?

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  2. Ich hatte mal bei einem Bewerbungsgespräch (nicht ich wurde vorstellig, mir wurde jemand vorgestellt) ein T-Shirt mit einem Rotkäppchen an, das hinter seinem Rücken eine blutige Axt versteckt. Ich glaub, da stand auch noch irgendwas komisches mit bei. Der Personaler meinte „Muss das sein? Der arme Bewerber wird bestimmt verstört weglaufen.“ Ich kommentierte nur: „Das fällt dann unter Einstellungstest…“

    Ansonsten: Studien beweisen, dass wir beim Aberglaube nicht wirklich mehr Pech haben, sondern es uns dann nur besonders auffällt.
    Sprich: Du läufst auch sonst mit komischen Shirts rum. Aber weil heute Freitag der Dreizehnte ist, ist es dir erstmalig aufgefallen 😀

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