Der Trainer

Fördern und fordern!

Zu Beginn darf ich heute feststellen, dass mein Kopf manchmal auf dem Humorlevel einer Kartoffel unterwegs ist. Folgende Gedanken flogen durch meine grauen Zellen:
Weil Fußball mit „F“ anfängt, wollte ich eine Einleitung mit „F“ haben. Es ist nun „Fördern und fordern“ geworden. Mein Kopf bemerkte dazu, es gibt zwei weitere wichtige F’s im Leben: „fiel Fergnügen“. Ich bin darauf nicht stolz.

Es ist ein eigenartiger Moment, wenn man merkt, dass die eigenen Selbstgespräche seltsam sind. Aber man kann ja an sich arbeiten. Und wenn man das Gefühl hat, man kommt allein nicht ans Ziel, dann engagiert man eben einen Trainer. (Mein Kopf applaudiert mir zu dieser grandiosen Überleitung.)

Ein Trainer ist eine Person, die die eigenen Fähigkeit weiterentwickeln soll. Heutzutage gibt es Trainer für alles. Klassisch sind natürlich Trainer für Fitness. Es gibt aber auch Trainer, die das Verhalten schulen oder aber Trainer, die ihren Schützlingen einzelne Fachthemen näher bringen.

Für gewöhnlich sind Trainer Authoritätspersonen. Sie müssen mindestens in ihrem Bereich ein umfangreiches Wissen aufweisen und sollten dazu natürlich empathisch genug sein, damit man als Lernender gerne mit ihnen arbeitet.

trainer

Natürlich muss ein Trainer nicht immer Trainer heißen. Wie gesagt geht es ja mehr darum, einen Menschen zu entwickeln, ihn zu fordern und zu fördern. In diesem Zusammenhang können es also auch Teamleiter, der Chef oder Vorgesetzte generell sein.

Soweit die Theorie. Im wahren Leben sieht es eher so aus, dass Teamleiter die Rolle des modernen Sklaventreibers übernehmen und einem bestenfalls beibringen, wie man möglichst emotionslos versucht Vorgaben durchzudrücken. Man kann auch lernen, dass Prozesszeiten und eine Erfolgsquote wichtiger sind, als das persönliche Wohlergehen.

Eigentlich interessiert es nicht, ob sich Einzelpersonen entwickeln. Wichtig ist nur, dass es der Firma oder dem Geldbeutel des Vorstands gut geht.

DailyBadLuck

Lernen für den Alltag

Habe die Ehre
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4 Gedanken zu “Der Trainer

  1. Hehe! Der Beitrag erzeugte bei mir Fröhlichkeit und Frohsinn und freie Assoziationen 🙂
    So abstrus finde ich deine Selbstgesprächsgedanken übrigens gar nicht – aber vielleicht sagt das jetzt auch mehr über mich aus als mir lieb ist. Ich nutze ja gelegentlich die Kommentarfunktionen (Funktion – auch ein schönes Wort mit F) auf anderen Blogs, um meine Gedanken ans Tageslicht zu beFördern und andere zu fordern oder aber, weil ich das Tippen der Tasten gerne fernehme.
    Die Teamleiter sind oft in der Sandwichposition, also auch irgendwie arme Würstel, aber das sind manche Fussballteams auch, so viel mir – einer EM-Verweigererin – zu Ohren gekommen ist.

    Gefällt 1 Person

  2. Mir fallen da ja noch andere Dinge mit F ein, die übrigens für verstärktes Click-Aufkommen sorgen. So Sachen wie „Fast-Food-Diät“ oder „Freudenhaus niedergebrannt“ … Fördern und Fordern hingegen steht doch über den Eingangsbereichen jedes Jobcenters und ist damit so verstaubt wie … Naja … „erkennen“ statt dem clickmächtigen F-Wort.
    In diesem Sinne:

    Freundschaft!

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