Die Arbeit

Wer keine hat, macht sich welche.

Vermutlich kann man Arbeitnehmer grob in zwei Kategorien unterteilen. Da gibt es jene, die ihre Arbeit gern machen und mit Begeisterung dabei sind und jene, die einfach alles über sich ergehen lassen und bei Dienstbeginn nur auf einen baldigen Feierabend hoffen.

arbeit

Mein Glück ist es, dass ich einen Job finden konnte, der sich mit meinen Interessen deckt. Ich gehöre deswegen ganz klar zur ersten Kategorie. Außerdem erfreulich ist, dass meine Kollegen scheinbar auch zur ersten Kategorie gehören.

Selbstredend hat jeder mal einen schlechten Tag oder gar eine Phase bei der das Gras auf den anderen Wiesen grüner wirkt. Aber das gehört dazu und ändert nichts an der Zugehörigkeit zur Kategorie eins.

Natürlich habe ich auch Personen der Kategorie zwei in meinem näheren Umfeld. Die Sorte von Kollege, die man privat eigentlich ganz nett findet aber auf Arbeit weiß man, dem braucht man keine Aufgabe zu geben. Zumindest keine, bei der man hofft ein baldiges Ergebnis zu erhalten.

Mich bedrückt sowas immer ein bisschen. Der Psyche wird es sicherlich nicht dienlich sein, wenn man einen Beruf ausübt, den man eigentlich nicht leiden kann. Sei es wegen der Kollegen oder wegen der Tätigkeit selbst. Bei manchen ist es vielleicht auch eine Kombination aus beidem. So oder so – auf lange Sicht muss man wohl erwarten, dass die Person durch das permanente „Unglück“ einen Knacks bekommen.

Aber letztlich ist jeder mit diesem Schicksal ja auch selbst Schuld. Schließlich leben wir in einem freien Land, wo jeder tun und lassen kann was er will und wem sein Job nicht gefällt, na der kann sich einfach einen neuen suchen.

Das habe ich das heute gelernt, als ein Verkäufer und sein (vermutlich) Vorgesetzter kurzzeitig vergessen haben was Diskretion ist und warum man manche Gespräche vielleicht lieber nicht vor Kunden führt.

DailyBadLuck

freie Berufswahl

Habe die Ehre
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2 Gedanken zu “Die Arbeit

  1. Arbeitet man lange genug als Person der Kategorie eins in einem für einen nicht passenden Arbeitsumfeld gibt es zwei Möglichkeiten: Mutation zu einer Person der Kategorie zwei oder die Reißleine, was aber voraussetzt, dass man den schleichenen Umwandlungsprozess bemerkt und an Alternativen glaubt. Personen der Kategorie eins müssen also Optimisten sein.

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  2. „Jeder kann tun, was er will“ Ist das so?
    Also ich mag meinen Job auch nicht, wüsste aber nicht, welchen ich lieber machen würde. Davon abgesehen fehlt mir für etwas anderes natürlich auch die Ausbildung.
    Ich wär gerne so reich, dass ich nicht arbeiten müssen müsste. Vielleicht würde ich dann Spaß an etwas anderem entdecken – und es nicht ausschließlich des Geldes wegen machen. Und dann auch mit Leidenschaft.

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