Das Missverständnis

Eindeutig zweideutig!

Zwei Jäger gehen zur Jagd. Versehentlich löst sich ein Schuss und der getroffene Jäger geht zu Boden. Sofort ruft der andere Jäger den Notarzt an.

„Hilfe, ich habe auf meinen Kollegen geschossen. Ich glaube er ist tot. Was soll ich tun?“

„Beruhigen Sie sich und überprüfen Sie, ob er wirklich tot ist.“

ein Schuss ist zu hören

„Und jetzt?“

Ich find es lustig. Es zeigt so schön plump, wie missverständlich Sprache ist. Im geschriebenen Wort ist es sogar noch schlimmer. Schließlich fehlt uns manchmal der Kontext. Außerdem können wir nicht von unserem gegenüber ableiten, wie etwas gemeint sein könnte.

Natürlich ist man im Alltag auch mit der Hilfe von Mimik, Gestik und Kontext nicht gefeit vor Missverständnissen. Schaut man sich die Komplexität der Sprache an ist es eigentlich ein Wunder, dass wir uns überhaupt hier und da mal richtig verstehen.

Ja, das Verstehen und deuten von Sprache und Fakten ist eine Kunst. Und weil es viel zu schön wäre, wenn es immer nur Gewinner gibt, hat der Gott der Sprache zu jedem Satz das passende Fettnäpfchen bereitgestellt.

Lasst mich also an dieser Stelle einen Tipp unter Profis geben. Falls ihr mal in die Situation kommt und hört, dass eine Kollegin sehr glücklich mit ihrem Mann ist und man einen kleinen Bauch sehen kann – fragt sie nicht einfach „Was wird es denn?“. Es könnte sich herausstellen das ihr Mann einfach nur ein guter Koch ist.

Lange Geschichte in kurz – aktuell redet eine Kollegin weniger mit mir.

missverstandnis

DailyBadLuck

Sieger der Wahl zur Miss Verständnis 2016

Habe die Ehre
X

3 Gedanken zu “Das Missverständnis

  1. Also der Witz ist super! Der sollte fester Bestandteil der Eröffnungsrede bei jedem Jägerball werden *grins*
    Betrachte dich doch als Motivationstrainer: Vielleicht startet die Kollegin jetzt einen Bauch-Bein-Po-Kurs und im Frühjahr ist sie dir dankbar dafür 😉

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  2. Also wenn sie deswegen sauer ist…
    Mich hat auch mal ein Kollege gefragt, ob ich schwanger bin. Ich guggte ihn an und sagte gelangweilt: „Ne, ich bin bloß fett.“ Ihm war’s viel peinlicher als mir. Aber mein Gott, dass ich vollschlank bin, war mir ja auch vorher schon bekannt 😀

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