Der Name

Der ist Bluebird, Murphy Bluebird

Wer denkt das Namen individuell sind, soll bitte im nächsten Leben Müller, Meier oder Schmidt als Nachnamen bekommen. In meiner Generation wäre dann Christian oder Stefanie ein passender Vorname. Die Chancen stünden gut, dass kein Tag vergeht ohne das man sich den Vor- oder Nachnamen mit jemanden teilt.

Ein Name gehört zum Menschen dazu. Wenn man nach der Geburt nach dem Namen gefragt wird, kann man natürlich noch nicht selbst antworten. Zumal das auch nicht fair wäre, man ist kaum auf der Welt und soll eine Entscheidung treffen, die das ganze Leben beeinflusst. Das ist einem Säugling nicht zuzumuten.

So übernehmen die Eltern die Namenswahl. Die haben im Regelfall neun Monate Zeit gehabt sich Gedanken zu machen. Dabei scheint es nie eine ernste Option zu sein, dass man das Kind namenlos belässt. Das wäre schließlich wirklich mal originell.

name

Nagut, ich sehe ein das ein Name auch gewisse Vorteile mit sich bringt. Man muss nicht nur mit „du / sie“gerufen werden, amüsante Spitznamen entwickeln sich und man hat einen Markt für die kitschigen Tattooliebhaber geschaffen, die sich den Namen all ihrer Liebsten stechen lassen.

Unterm Strich bleibe ich aber dabei, dass der Name keinen größeren Wert hat. Ob ich nun Murphy oder Axel heiße, was macht das für einen Unterschied? Der Mensch der ich bin, bleibt der selbe.

Aber das ist natürlich nur meine Meinung. Die andere Meinung ist die, dass der Name sehr wichtig ist. So kann man im Namen eines anderes zum Beispiel sich selbst in die Luft sprengen oder Angst schaffen. Der Name des anderen macht das scheinbar irgendwie gut.

Zwar habe ich meine Zweifel das Mohammed, Jesus oder Buddha sich als Namen-Franchise-Kette verstehen und dann hoffen, dass immer mehr Leute in ihrem Namen handeln, aber hey, ich male einen kleinen blauen Vogel und schreibe Blogs – was weiß ich schon von solchen Dingen.

DailyBadLuck

Nicht in meinem Namen

Habe die Ehre
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5 Gedanken zu “Der Name

  1. Das mit der Individualität kann aber auch anstrengend sein, spätestens dann, wenn man Hieronymus-Justin heißt oder so … Da kann man nur dankbar sein für Allerweltsnamen. Wobei man es auch übertreiben kann. Wir hatten bei 30 Leuten in der Klasse zu Beginn gleich drei Sebastians, dazu doppelte Daniels und … Irgendjemanden habe ich doppelt vergessen. Sieben von 30 Personen also gleich als Dubletten. Die durften alle ihre Vornamen abgeben und mussten mit den Nachnamen leben.

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    • Ich war in der Grundschule mit zwei Jungs, die denselben Vor- UND Nachnamen hatten. Sie waren nämlich Cousins, hatten einen für ihre Heimat typischen Vornamen und aufgrund der verbrüderten Väter denselben Nachnamen. Scheinbar dachte die Schule, das wäre nur ein Missverständnis (obwohl die beiden Jungs natürlich unterschiedliche Geburtsdaten hatten).
      Unsere Lehrerin löste das Problem, in dem sie bei dem größeren der Jungs ein „groß“ und dem kleineren ein „klein“ an den Namen anhängte. Wird bei Karl dem Großen wohl auch so gewesen sein 😉

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