Urlaub? Nein, Danke!

Die Freuden des Altwerdens

Ich weiß gar nicht, ob ich mittlerweile darüber lachen oder weinen soll. Einmal mehr stand ein Urlaub vor der Tür. Einmal mehr musste ich ihn auf dem letzten Meter absagen.

Wie oft hat man Kolleg:innen die einen ermahnen. „Nimm dich in Acht, dein Körper rächt sich!“ und vielleicht hatten sie Recht. Am Samstag Abend kam aus dem Nichts ein stechender und umschließender Schmerz im unteren Rücken. Die verdammte Hexe hat auf mich geschossen.

Gut, schnell viel Wärme und Bewegung und vielleicht klappt es dann doch noch mit der Tour nach Österreich. Es bleibt auch noch eine ganze Nacht zum auskurieren und nur weil mein Blog vom täglichen Pech handelt, heißt das ja nicht, dass man nicht auch mal Glück haben kann.

Es war dann Höhe Michendorf, wo mein Steißbein in opernhaften Arien die Ebenheit der deutschen Autobahnen besang. Ich wäre ein Muss für jede Verkehrstauglichkeitsprüfung gewesen. Der Schulterblick war physisch nicht mehr möglich und in einem Mix aus Schmerzen und Frustration kehrte ich nach Hause um.

Seitdem verbringe ich sehr viel Zeit mit Übungen für den Rücken. Mein Arzt hat mir dann bestätigt, was irgendwie offensichtlich war: „Sie sollten mehr Sport machen“. Ja, hatte ich vor – in Österreich. Er hat ja Recht… und im Vergleich zum Krebsverdacht und zur Nasennebenhöhlen-OP habe ich hier wenigstens die Klarheit, dass es wohl wirklich in meiner Hand liegt, sowas nicht so schnell wieder passieren zu lassen.

Ärgerlich ist es unterm Strich trotzdem aber da ich die Unterkunft nicht stornieren sondern nur verschieben konnte, wird es sehr sicher ein nächstes mal geben.

In diesem Sinne

Habe die Ehre
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2 Antworten zu „Urlaub? Nein, Danke!”.
  1. Avatar von wortgeflumsel

    Ach shit – gute Besserung

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    1. Avatar von mydailybadluck

      Danke dir. Das wird schon wieder 🙂

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