Ein kleines Wort

Ein kleines Wort

Danke, ja! Nein, Danke! Danke sehr! Vielen Dank!

So ein Danke flutscht ganz gerne mal über unsere Lippen. Hand aufs Herz, es ist in den meisten Fällen eine Floskel. Nicht, dass man nicht dankbar ist. Es ist eine Nebensache. Nett gemeint aber ohne tiefe Bedeutung. Ein Zeichen von „Ja, ist gut und schon vergessen.“

Das finde ich nicht schlimm. Das ist halt Alltag und nicht jede Aktion die wir mit Danke quittieren verdient ausschweifende Lobreden oder überhaupt nur Anerkennung. Und nur weil „Danke“ teilweise inflationär genutzt wird, macht es das Wort per se ja nicht schlechter.

Heute ist allerdings etwas passiert. Ich habe an einer Sache gearbeitet, die viel Zeit und noch mehr Nerven gekostet hat. Ich habe es gern gemacht und nüchtern betrachtet, bin ich auf Arbeit um zu arbeiten. Also alles nicht der Rede wert.

Ein Kollege nahm sich trotzdem die Zeit und hielt einfach mal fest, dass meine Arbeit einen Wert hat. Das es gut ist, was ich da tue und das er dankbar ist, dass ich es mache.

Es hat mich wirklich gefreut und ich bin glücklich, dass ich Menschen um mich habe, die es verstehen, ein Danke wie ein Danke wirken zu lassen, weil sie wirklich Danke meinen. 😉

Habe die Ehre
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Ein Eintrag zu „Ein kleines Wort

  • Mir fällt das auch immer wieder auf, dass man den eigenen Mitmenschen gegenüber oft viel zu belanglos und schematisch aggiert. Öfter mal ein echt gemeintes Lob/positive Anrede loslassen, würde die Welt schöner machen.
    Leider sehen das oftmals Vorgesetzte und Behördenvertreter völlig anders.

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